Herbert Zangs

Die wohl bekannteste Werkserie von Herbert Zangs sind wohl seine von ihm selbst so benannten Verweissungen: leicht mit weisser Farbe überzogene bzw. verschleierte Fundstücke oder Objekte.
Diese Werkgruppe wurde erst später durch den Krefelder Sammler und Künstler Adolf Luther bekannt, mit dem Zangs eng befreundet war und dem er viele Werke schenkte. Ab 1957 entstanden Bildserien, in denen die Farbe mit Scheibenwischern aufgetragen wurde und bewusst die Autorschaft an einem Werk negierte.

  • * 27. März 1924 in Krefeld; † 26. März 2003 in Krefeld
  • 1945–1950 studierte Zangs an der Kunstakademie Düsseldorf.
  • 1965 übersiedelt Zangs nach Paris unterbrochen durch einen Aufenthalt in New York und Kanada 1968–69.
  • 1969–78 reiste er nach Japan, Indien, in die Südsee, Australien und Afrika.
  • Ab 1970 entstanden erneut Verweißungen.
  • 1977 Teilnehmer an der Documenta 6 in Kassel
  • Ab 1978 schuf er Plakatübermalungen, Peitschenbilder, Computerbilder.
  • Ab 1979 Blasen- und Beulenbilder.
  • Ab 1982 Pinselabwicklungen
  • Ab 1983 Tuchbilder, er arbeitete bis zu seinem Tod an verschiedenen weiteren Werkserien
Pfrieger, albertrichard