Ausstellung: beginning to see the light

beginning to see the light

4.12.21-22.1.22 Sechs Künstler zeigen in der Winterausstellung ihre Auseinandersetzung mit dem Thema Licht und Farbe.

Licht und Farbe in der Kunst heute

Besuchen Sie die Galerie Überlingen vom 4.12.21 bis zum 22.1.22, wir freuen uns Sie zur Ausstellung zu begrüßen.

Zu Titel und Thema zeigen wir Arbeiten von Corinne Bonnet#Rupprecht Geiger#Barbara Knoglinger-Janoth#Heinz Mack#Otto Piene und Christian von Grumbkow.

 
Vernissage am Sa. den 4.12. um 18 Uhr Laudatio: Thomas Warndorf
Sechs Künstler zeigen in der Winterausstellung ihre Auseinandersetzung mit dem Thema Licht und Farbe.
Für Barbara Knoglinger-Janoth manifestiert sich das Wechselspiel von Licht und Farbe nirgendwo so deutlich wie in der Natur. Je nach Lichteinfall und -intensität verändern sich die Farben, bis zu ihrem völligen Verschwinden beim Fehlen des Lichts. In der Natur ist alles in Bewegung, nichts bleibt wie es ist. Ausgehend von dieser Realität verdichtet sie das Gesehene beim Malprozess zu einer neuen abstrahierten Formindem sie es in freie Rhytmen verwandelt.
Corinne Bonnet arbeitet gerne zu bestimmten Themen in kleinen Serien, wie
„Wellentransparenz“ und „Wasser“. Sie arbeitet in ihrer Malerei auf Holz oder alten Bettlaken der Mutter, bei denen immer wieder die ursprünglichen Stickereien durchscheinen, in vielen Schichtungen, die pastos und transparent lasierend, zu vielfältigem Zusammenspiel von Farbe, Licht, Transparenz und Räumlichkeit führen. Bonnet beginnt auf hellem oder dunklem Grund, um dann in die Farbe zu gehen. Nach 8 bis 12 Schichten hat das Gemälde Raumtiefe gewonnen. Jeder Farbauftrag hinterläßt Spuren auf der darunterliegenden Schicht.

Christian von Grumbkow schafft eine Malerei zwischen den Zeilen. Sie transzendiert unsere Erfahrungen und schafft Bilder, die wir zunächst zu kennen meinen, aber so noch nie gesehen haben.In diesen Sehbildern verliert sich nicht nur die Substanz der äußeren Dingwelt, auch das Verständnis von der Messbarkeit des Raumes und der Zeit löst sich in ihnen auf, die Farbe ist maßlos. Die Bilder von Grumbkows sind abstrakt. Sie zeigen nichts als Farben, ausgehend von einem monochromen Lichtraum, der die gesamte Fläche umfasst, dazwischen Felder und langgestreckte Bewegungen. So liegen Linien zentriert im Malgeschehen und teilen dieses in Oben und Unten oder Links und Rechts.
„Ich male keine Gedanken, keine Botschaften. Ich male Farbe !
Die ZERO Künstler Heinz Mack, Rupprecht Geiger und Otto Piene haben sich über Jahrzehnte mit dem Thema Licht, Farbe und Bewegung auseinandergesetzt. Heinz Mack bringt die ästhetischen Gesetze von Licht und Farbe, Struktur und Form in immer neue Dialoge. Otto Pienes Rauch- und Feuerbilder, seine Lichträume und Lichtballette stehen für eine fast romantische Sehnsucht nach dem Einklang mit der Natur, beziehen reale Bewegung, Licht, Zeit, Raum in die Kunstproduktion mit ein. Rupprecht Geiger entwickelte den Stil der Farbfeldmalerei. Er nutzt Farb-, Hell-Dunkel- und Kalt-Warm-Kontraste zur Wiedergabe der immanenten Eigenschaften der Farbe.

 

Menü