Cornelius Hackenbracht

 

 

Cornelius Hackenbracht verfolgt einerseits strenge Werkreihen, andererseits scheut er nicht den Ansatz, daß sich die Kunst in den Dienst einer konkreten Aufgabe stellen darf.

Seine Werkreihen tragen Titel wie „Steinräume“, „Turmsteine“, „Raumsteine“, „Räume im Stein“ oder auch „Ferrum“ für die geschmiedeten Arbeiten. Diese Skulpturen haben meist eine architektonische Komponente und eine kraftvoll archaische Ausstrahlung. Sie finden sich im Landschaftsraum, in Parks, Gärten und Innenräumen.

Andererseits versucht er, wie es in den früheren Jahrhunderten für Bildhauer fraglos üblich war, beweglich und auftragsbezogen die jeweilige Aufgabe aus ihrer inneren Thematik heraus zu bearbeiten. Auf der Basis der Materialien Stein und Stahl und mit den verschiedensten Bearbeitungstechniken entstehen Brunnenanlagen, Außenräume, Objekte mit historischem Bezug oder Lichtobjekte im öffentlichen und privaten Raum, die sehr unterschiedlich sind. Das Verbindende ist nicht die wiederkehrende Form, sondern die Handschrift des Bildhauers.

Cornelius Hackenbracht lebt und arbeitet auf dem Gelände von Neue Kunst am Ried im nordöstlichen Bodenseehinterland, auf dem sich auch ein Skulpturenpark und Ateliers befinden.

Eindrucksvolle Klosterplansäulen in drei Größen hat Cornelius Hackenbracht für das Campus Galli in Meßkirch geschaffen.

Die handwerkliche Herausforderung für Hackenbracht sei nun gewesen, die Federzeichnung in eine Edelstahlskulptur umzuschreiben und dabei so mit den Details zu arbeiten, dass die Stabilität der Skulptur gegeben wird. Es habe reduziert und zugleich der Charakter des Dokuments gewahrt werden müssen. „Zum Beispiel das leichte, Jugendstil-Hafte bei den Bäumen.“ Dabei sei er auch auf Parallelen zwischen dem Federstrich und dem Schnitt des Wasserstrahls gestoßen, was die Stärke und den Ausgangspunkt der Linien betrifft.

 

OLYMPUS DIGITAL CAMERA                                                                                                                                                                           

Vita:

1963 in Wuppertal geboren

1983-1987 Architekturstudium an der TU Berlin

1985-1988 Gaststudium an der HdK Berlin bei Makoto Fujiwara

seit 1988 freier Bildhauer

 

 

 

 

Share This:

.