Bernd Zimmer

Selten ist Schönheit in der zeitgenössischen Malerei so klug wie bei Bernd Zimmer. Seine Motive, Berge, Rapsfelder, Wüsten, Sternenhimmel und Baumspiegelungen klingen nach romantischem Naturverständnis, verwandeln sich aber in seinen Bildern in Geschichten und Reflexionen über Wahrnehmung.

 

 
Er ist mit seinem Sujet „Natur“ ein bekennender Traditionalist, aber ein Revolutionär in der Durchführung. Als er mit drei Malerkollegen Rainer Fetting, Salomé und Helmut Middendorf 1980 den internationalen Durchbruch schafft, ist er 32 Jahre. Mit der Ausstellung „Heftige Malerei“ im Berliner „Haus am Waldsee“ erobern die vier Maler quasi über Nacht die Kunstwelt.

Dabei hat Zimmer nie eine Kunstakademie besucht. Der Autodidakt arbeitet zunächst als Verlagsbuchhändler und Buchgestalter, ehe er sich nach einer Mexikoreise zur Kunst durchringt.

 

Revolutionärer Landschaftsmaler

 

Bernd Zimmer in seinem Atelier

Zimmers breiter, spontaner Pinselstrich, die impulsiven Farben und großen Formate charakterisieren ihn fortan – auch sein Thema bleibt konstant die Natur, das Gegenständliche. Obwohl Bernd Zimmer bis heute „Landschaftsmalerei“ betreibt, hat er sich über die Jahrzehnte immer wieder neu erfunden – oft am Rande der Abstraktion.

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