Friedrich Gräsel

Friedrich Gräsel

Der Bildhauer Friedrich Gräsel (1927 – 2013) war Mitglied im Deutschen Künstlerbund. Seine Plastiken – die immer von Zeichnungen begleitet waren – komponierte er aus industriell hergestellten Stahlteilen.“Durch radikale Vereinnahmung trivialästhetischer Erfahrungen und unter Verwendung industrieller Produkte und Produktionsmethode für die Kunst, kann die Mitrealität unserer Umwelt in der Kunst gespiegelt und aufgehoben werden, – wird Kunst menschenmöglich und human.“

      Datei:Friedrich Gräsel - Röhrenplastiken - Hockgraben Universität Konstanz.JPG – Wikipedia

VAN HAM Art Estate betreut seit 2015 den künstlerischen Nachlass von Friedrich Gräsel zu den Skulpturen, Papierarbeiten sowie Außenskulpturen aus allen Schaffensphasen und ein umfangreiches Konvolut an Zeichnungen gehören. Ein Online-Werkverzeichnis steht der Öffentlichkeit zur Verfügung. https://katalog.friedrich-graesel.de/katalog/

Lebensdaten:
Ab 1943 Kriegsdienst, anschließend Kriegsgefangenschaft
1952 – 1956 Studium in München und Hamburg; Abschluß Staatsexamen in Germanistik und Kunstpädagogik
1958 – 1970 Lehrtätigkeit als Kunstpädagoge an versch. Gymnasien
1969 – 1974 Projekt Hockgrabental, Universität Konstanz
1970  Konrad-von-Soest-Preis des Landschaftsverband Westfalen-Lippe
1970 – 1978 Lehrtätigkeit an der Pädagogischen Hochschule Westfalen-Lippe und der Gesamthochschule Essen
1972  „Tor und Doppelwinkel“ als deutscher Beitrag zur Biennale in Venedig
1973  Tunnelplastik an der Hamburger Kunsthalle
1978  „Hannover Tor“ am Moltkeplatz, Essen (1981 nach Zerstörung rekonstruiert)
1979 – 1984 Gastprofessur an der Helwan Universität (Ägypten)
1982 – 1988 Professor für Plastisches Gestalten an der Gesamthochschule Essen
1985 – 1990 „DIN 1511“ im Colosseum, Bochum
Ab 1988 Freischaffender Künstler in Bochum

 

Share This:

Beginne damit, deinen Suchbegriff oben einzugeben und drücke Enter für die Suche. Drücke ESC, um abzubrechen.

Zurück nach oben