Ausstellung

Ausstellung:

20 Jahre Galerie & Einrahmungen 20 Jahre für die Kunst

Große Sommerausstellung – Viva el Arte en Espana –
Grafische Papierarbeiten von Eduardo Chiilida, Savador Dalí, Joan Miró,
Pablo Picasso und Antoni Tàpies
Zur Eröffnung spielen Isabell Marquardt (Mezzosopran) und Roland Kohle (Gitarre) Lieder von Federico Garcia Lorca und Fernando Sor

Vernissage am So. den 15.7. um 11 Uhr 30
Laudatio: Ulrike Niederhofer, Kunsthistorikerin
Ausstellungsdauer 15.7. – 8.9.2018

Joan Miró (1893-1983)
Seine Arbeiten zeigen große sich überlagernde Farbflächen. Sparsam gesetzte Zeichen ermöglichen gerade noch die Assoziation mit dem Bildtitel.
Seine frühen Werke weisen, aufbauend auf der katalanischen Volkskunst, Einflüsse des Kubismus und des Fauvismus auf. Neben dem malerischen entsteht auch ein umfangreiches grafisches Werk mit vor allen Lithografien, Radierungen und Holzschnitten. Zudem entstehen surreale Objekte und Keramiken.
1954 erhält Joan Miró auf der Biennale in Venedig den Großen Internationalen Grafik-Preis. Grafik und Keramik bestimmen für die nächsten Jahre sein Werk.
Eduardo Chillida (1924-2002)
Er avanciert schon in den 50er Jahren zu einem erfolgreichen Bildhauer und Grafiker.
In Paris beginnt er mit der Arbeit an Eisenskulpturen. Zurück in Spanien realisiert er 1950 seine abstrakte Skulptur „Ilarik“, an der er bereits seine Auffassung von der plastischen Kunst, in der der Raum im Vordergrund steht, verwirklicht. Diese Auffassung von den Grenzen des Raumes durchdringt sein plastisches Werk, aber auch seine grafischen Arbeiten in den Folgejahren mehr und mehr. Seine Arbeiten werden neben zahlreichen internationalen Ausstellungen auch auf mehreren documenta – Ausstellungen und Biennalen gezeigt.
Salvador Dalí (1904-1989)
Bereits mit 14 Jahren besucht Dalí die ersten Malkurse. Mit 17 beginnt er das Studium an der Kunstakademie in Madrid. Nach einiger Zeit wird er der Akademie verwiesen und beschäftigt sich mit dem italienischen Futurismus. 1928 geht er nach Paris.
Mit dem Werk Sigmund Freuds vertraut, verbindet Dalí zunehmend das Traumhafte mit dem künstlerischen Mittel des Automatismus, paranoide Wahnvorstellungen mit Elementen des Unterbewußten und irreale Phantasien mit altmeisterlich- akribischer Maltechnik.
Antoni Tàpies (1923-2012)
Die ersten künstlerischen Werke von Tàpies orientieren sich noch an den Werken von van Gogh, Picasso, Klee und Miró. Nach einer surrealistischen und dadaistischen Phase werden seine Arbeiten zunehmend abstrakt. Ein Stipendium der französischen Regierung ermöglicht ihm einen Aufenthalt in Paris. Internationale Anerkennung erlangt er durch die Teilnahme an der Biennale in Venedig 1958. Fünfmal ist er auf der documenta in Kassel vertreten. Er gilt als wichtigster Vertreter des spanischen Informel. Auf der Suche nach Ausdruck integriert er
Buchstaben, Zeichen, Kreuze auch Gegenstände oder Kleidungsstücke.
„Ich versuche in meinen Arbeiten die Wirklichkeit greifbar zu machen“. Tàpies
Pablo Picasso (1881-1973)
Picasso ist sehr jung schon künstlerisch tätig und wird von seinem Vater, dem Maler und Zeichenlehrer José Ruiz Blasco unterrichtet. 1897 studiert er an der Kunstakademie in Madrid. In Auseinandersetzung mit den Werken von Paul Cézannes entwickeln Picasso und Georges Braque den „analytischen Kubismus“. Picasso nimmt an der ersten Surrealisten-Ausstellung teil, aber er schließt sich dieser Bewegung nicht an. Seine Inspirationskraft schöpft er vielmehr aus der eigenen Realität und der ihn umgebenden Motiven. 1937 malt er
für den spanischen Pavillion der Pariser Weltausstellung das Gemälde „Guernica“. Diese eindrückliche Arbeit gilt als ein Schlüsselwerk der Kunst des 20. Jahrhunderts.
Seine vorherrschende grafische Technik ist die Lithografie und er experimentiert mit der Herstellung von Keramiken.

 

 

fon +49(0)7551 972866
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www.galerie-ueberlingen.de

 

 

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One Response so far.

  1. Ralf sagt:
    Da werde ich aber schauen, dass ich kommen kann, wenn´s ne Chance auf eine gewidmete Grafik gibt 🙂

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